Alternatives Wohnen


Die Zeiten sind hart, Wohnen kostet immer mehr Geld, Obdachlosigkeit ist in den USA ein immer größer werdendes Problem.
Eine Lösung gefunden hat dieser kuriose Typ. Er lebt in seinem zum Mini-Appartement umgebauten Fahrrad. Nicht seit gestern oder letzter Woche. Er lebt in diesem Kuriosomobil bereits seit über 30 Jahren.

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Auf dem Dach über dem Fahrersitz befinden sich Solarpanels

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Schließlich braucht er ja Strom. Denn im Inneren seines Zuhauses gibt es Radio und TV

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Und seit einiger Zeit arbeitet er auch daran, eine Klimaanlage zu integrieren, denn im Sommer wird's schon mal ganz schön heiß drinnen

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Was auf den Fotos aussieht wie silbernes Klebeband, sind tatsächlich stabile Aluminiumwinkel, mit denen das Gefährt zusammengehalten wird.
Auf die Frage, ob er denn auch mal einen Strafzettel oder Probleme mit der Polizei bekommen würde, schüttelt er den Kopf. Die Polizei sei der Meinung es wäre besser so zu leben wie er das tut, als am Straßenrand zu stehen und mit einem Schild in der Hand um Geld zu betteln.
Das Fahrrad bietet ihm (außer fließend Wasser natürlich) alles, was Mensch an sich zum leben braucht, wenn man denn genügsam ist. Ein Dach über dem Kopf, ein Bett, Unterhaltung und Mobilität. Beinahe die kompletten USA hat er schon bereist. Ostküste, Westküste, die Wüste bis nach Vegas, die Südstaaten. Nur das Bergabfahren, so meint er, ist mit seinem Wohnmobil etwas gefährlich - die Bremsen seien für hohe Geschwindigkeiten nicht geeignet.


3 Responses So Far:

Mangireka hat gesagt…

hey leute,
weiß jemand womit der gute sein geld verdient, weil von irgendwas muss er ja auch leben, ich denke mal nicht dass er sich einen baum in seinem wohnmobil gepflanzt hat der täglich früchte trägt..

würde mich mal so interessiern ... denn der lebensstil hat auch was tolles ;)

mfg Mangireka

Thumbsucker hat gesagt…

Hey, soweit ich weiß, ist er ein "Freegan" (http://freegan.info/) - wird in den USA immer populärer, die Mülltonnen hinter Supermärkten nach Lebensmitteln zu durchsuchen, nimmt immer wieder Gelegenheitsjobs an und bekommt dann und wann ein paar Dollars für Fotos. Wenn man so wie er seine Ansprüche auf ein Minimum zurückschraubt, keine finanziellen Verpflichtungen hat, kann man auf diese Weise durchaus durchs Leben kommen.

Stimmt, der Lebensstil hat was - aber ich denke ich würde doch bald die Annehmlichkeiten eines regelmäßigen Einkommens, einer Wohnung etc. vermissen ;-)

LG, Thumbsucker

Anonym hat gesagt…

ich finds toll / nicht wegen dem grund waumm ers macht, aber das er das beste draus amcht

 
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